Da ist sie wieder … die Angst!

Bei mir beginnt dies oft mit einem kribbeligen Gefühl überall und einer großen extremen Unruhe, so dass ich direkt mehrfach tief durchatmen und mich beruhigen muss.

Es gibt so Tage, da weiß man schon morgens nach dem Aufwachen, dass sie nicht leicht werden. Und ich meine das nicht darauf bezogen, dass man unangenehme Termine oder Pflichten hat, die einem Sorgen machen, sondern eher, dass der Körper direkt signalisiert wat Sache ist. Nämlich das die Angst wieder am Start ist.

Bei mir beginnt dies oft mit einem kribbeligen Gefühl überall und einer großen extremen Unruhe, so dass ich direkt mehrfach tief durchatmen und mich beruhigen muss.

Das sind so Tage, an denen ich mich stark konzentrieren muss, um den Alltag zu schaffen. Bei jedem Handgriff und jedem Schritt begleitet mich ein watteartiges Gefühl, wie ein „Neben-Sich-Stehen“. Ich bin zitterig und auch das Bewegen meiner Hände kommt mir komisch vor. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass eine Hand (meistens übrigens die Linke) nicht zu mir gehört. Sie bewegt sich dann so anders und kommt mir viel leichter vor, als die andere Hand. Ich kann das gar nicht so richtig beschreiben, aber es ist ein furchtbares, angstmachendes Gefühl. Oft auch gepaart mit der Angst vor einem möglichen Schlaganfall.

Insgesamt bin ich einfach total unruhig und zappelig und auch mein Blutdruck ist dann oft zu hoch, was mir direkt noch mehr Angst macht. Ich bin fahrig und unkonzentriert und auch die Worte, die aus meinem Mund kommen fühlen sich merkwürdig an und es macht mir Angst, wenn ich mich mal nicht richtig ausdrücken kann, wieder mit der Angst vor einem möglichen Schlaganfall, der mir das Sprechen erschweren würde.

Wenn dann zu dieser eh schon unglaublich anstrengenden Situation und diesem hypochondrischer Aufmerksamkeit noch Kopfschmerzen oder ein gewisser Druck im Kopf kommt, dann ist meine Panik perfekt und ich bin mir sicher bald sterben zu müssen.

Furchtbar.

Wie komme ich da wieder raus?

Tja, dass weiß ich auch manchmal nicht. Erstmal versuche ich mich mit Atemübungen zu beruhigen. Tief ein und ausatmen … beim Einatmen bis mindestens vier zählen und beim Ausatmen bis 7 oder 8, oder eben so lange wie es geht. Und mir dabei immer wieder zu sagen, dass alles in Ordnung ist und es mir gut geht. Und das das nur meine Gedanken sind, die denken, dass ich krank bin und gleich sterben werde, aber das es rein gar nichts mit meiner tatsächlichen körperlichen Verfassung zu tun hat. Also das ich nur denke, dass ich sterbe, es meinem Körper aber ganz gut geht. Und dadurch geht es mir oft schon besser, zumindest beruhige ich mich dadurch wieder.

Kennt ihr das auch?

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